Rhabarber-Cookies mit weißer Schokolade (glutenfrei) und dazu mein erstes Infused-Water

Könnt ihr Rhabarber noch sehen? Ich habe mein Limit für dieses Jahr absolut erreicht. Ein super einfaches Rezept habe ich allerdings noch für euch. Denn, wenn man die letzten Reste verarbeiten muss, ist man ja doch mal ganz froh eine Stange unter zu kriegen.

Glutenfreie Rhabarber-Cookies mit weißer Schokolade

Glutenfreie Rhabarber-Cookies mit weißer Schokolade

Hier kommt also das Rezept für easy peasy Rhabarber-Cookies. Wie immer glutenfrei aber auch recht leicht mit normalem Mehl zu backen.

Ihr braucht:

1 Stange Rhabarber, 200 g glutenfreies Mehl, 2 Eier, 2 TL Backpulver, 100 g brauner Zucker, 80 g Butter, 100 g weiße Schokolade

So wird´s gemacht:

Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Schokolade klein hacken, den Rhabarber putzen und in kleine Scheiben schneiden.

Mehl, Eier, Backpulver, Butter und Zucker zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Rhabarber und Schokolade unterheben. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und mit zwei Löffeln kleine Häufchen Teig aufsetzen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen und die super fluffigen Cookies genießen.

Infused Water mit Himbeeren, Blaubeeren und Minze

Infused Water mit Himbeeren, Blaubeeren und Minze

Um den passenden Begleiter für die Cookies zu haben, habe ich mich das erste Mal an Infused Water gewagt. Ehrlich gesagt dachte ich vorher das man es nicht raus schmeckt wenn man Früchte in Wasser gibt. Die müssen doch mindestens zerdrückt werden um Geschmack frei zu setzen. Denkste! Man schmeckt es wirklich sehr deutlich, auch ohne die Früchte zu zerdrücken.

Für mein erstes Infused Water habe ich einfach Sprudelwasser in eine Glas-Karaffe gefüllt. Eine Hand voll Himbeeren und Blaubeeren sowie ein paar Minze-Blätter reingegeben und ab in den Kühlschrank. Eine Stunde sollte es schon durchziehen. Das Beste an der ganzen Sache: Man kann mehrmals Wasser nachfüllen und hat den ganzen Tag etwas davon wenn die Karaffe im Kühlschrank steht.

Zu glutenfreien Rhabarber-Cookies mit weißer Schokolade passt Infused Water perfekt

Zu glutenfreien Rhabarber-Cookies mit weißer Schokolade passt Infused Water perfekt

Es wird auf jeden Fall nicht mein letztes Infused Water gewesen sein. Ich habe aktuell nämlich eine ziemlich miese Trinkbilanz. Irgendwie schaffe ich es nicht zu trinken wenn ich den ganzen Tag hinter dem Baby her bin. Habt ihr noch weitere Tips um das Trinken zu erleichtern?

Lasst es euch schmecken,

Sabrina

 

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Eine Liebeserklärung an Remscheid gekrönt von Rhabarber-Tartletts mit Marzipan-Boden und Baiserhaube (glutenfrei)

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Phänomenale glutenfreie Rhabarber-Tartletts mit Marzipan-Poden und Baiserhaube

Könnt ihr Rhabarber noch sehen? Ich bekomme nie genug davon. Den ersten kaufe ich meistens auf dem Markt. Völlig überteuert aber nach der langen Durststrecke muss es einfach sein. Diesen sauren Zeitgenossen hat mir unser Nachbar geschenkt. Der Rhabarber in seinem Garten ist dieses Jahr explodiert. Ihnen hängt er schon ein wenig zum Hals raus, bei mir geht da noch was. Erst recht mit dem leckeren Rhabarber aus Nachbars Garten.

Rathaus Remscheid

Rathaus Remscheid

An dieser Stelle muss ich eine kleine Liebeserklärung an unsere neue Heimat Remscheid loswerden. Als wir uns im Sommer 2014 für unser kleines Fachwerkhaus in Remscheid entschieden haben, konnten das viele nicht nachvollziehen. Ihr zieht nach Remscheid? Was gibt´s da denn so? Ist das nicht ein bisschen weit weg von Köln und habt ihr euch das auch richtig überlegt? Ich gebe zu: auch ich war Anfangs alles andere als begeistert. Bevor wir uns das Haus angesehen haben, war ich noch nie in Remscheid. Keinerlei Berührungspunkte, weder positiv noch negativ. Doch bei den Grundstückspreisen im Kölner Raum und unserem Wunsch nach einem großen Garten war es die logische Konsequenz. Am meisten Sorge hatte ich jedoch, in einer bestehenden Straße keinen Kontakt zu den Nachbarn zu finden. Das geht in Neubau-Siedlungen natürlich wesentlich leichter. Sind ja alle neu vor Ort. Aber diese Sorge war unbegründet. Ein paar Häuser weiter wohnen die Art Menschen, die man spät abends rausklingeln kann, weil der Mann ohne Handy auf der Autobahn liegen geblieben ist und man selbst mit mini Baby nicht hin kann. Menschen, die ich jetzt gerne Freunde nenne. Unsere direkten Nachbarn haben den schönsten Garten, den ich seit langem gesehen habe. In regelmäßigen Abständen machen wir eine kleine Sightseeing-Tour durch ihren Garten. Verändert sich ja viel im Laufe des Jahres und man kann dort wunderbar fachsimpeln.

Wir haben in Remscheid im Rathaus geheiratet, in der Villa Paulus toll gegessen und im eigenen Garten ein bisschen gefeiert. Egal ob Ämter, Ärzte, Kassierer oder Friseure, bisher kann ich wirklich nur positives berichten.

Aber es ist nicht in Köln und ihr braucht ewig bis ihr irgendwo seid! Wir haben hier eine kleine Oase. Unser Grundstück grenzt an zwei Seiten an ein Feld, ist schön groß, kann kaum eingesehen werden und liegt am Ende einer kleinen Straße. Ganz selten verirrt sich mal ein Auto bis zu uns, aber wir selbst sind in 2 Minuten auf der Autobahn. Morgens stehen Rehe im Garten. Eichhörnchen und Hasen hüpfen herum und viele Vogelarten sind heimisch. Abends kann man die Fledermäuse in der Dämmerung beobachten.

Ja, es ist nicht Köln. Es ist Remscheid und ich bin froh das mein Sohn so naturnah aufwachsen kann. Remscheid hat übrigens auch ein Shoppingcenter, bald ein großes Kino und vielleicht ja auch irgendwann ein Designer-Outlet. So klein ist die Stadt nämlich gar nicht. Remscheid hat seinen Charme, genau wie unser Haus. Das ist nämlich ein kleines Fachwerkhaus, ca. 1900 erbaut mit niedrigen Decken und nicht einer geraden Wand. Mehr Lebensaufgabe als Wohnraum dennoch unser zu Hause.

Bei einem Punkt habe ich allerdings auf Köln bestanden. Die Geburtsklinik, ist doch klar das mein Sohn n echter Kölner werden musste.

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Glutenfreie Rhabarber-Tartletts mit Marzipan-Boden und Baiserhaube

Hier nun das Rezept für phänomenale glutenfreie Rhabarber-Tartletts mit Marzipan-Boden und Baiserhaube

Ihr braucht: (ergibt 4 große Tartletts)

Boden: 200 g Marzipanrohmasse, 1 Ei, 170 g glutenfreies Mehl, 150 g Butter

Füllung: 600 g Rhabarber, einen Schuss Apfelsaft, 3 EL  und 100 g Zucker, 1 Päckchen Puddingpulver, 2 Eiweiss, 1 Prise Salz

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Anschnitt des glutenfreien Rhabarber-Tartletts

So wird´s gemacht:

Boden

Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden und mit den anderen Zutaten erst mit einem Rührgerät, dann mit den Händen zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Den Teig in einer Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Füllung

In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit einem Schuss Apfelsaft ca. 10 Minuten weich köcheln. 3 EL Zucker dazu geben und das Puddingpulver mit ein bisschen Wasser anrühren. Rhabarberkompott vom Herd nehmen, Puddingpulver einrühren und erneut unter rühren kurz aufkochen lassen.

Tartletts fertig stellen

Ofen auf 180 °C Ober-/Untehitze vorheizen. Tartlettförmchen fetten und den Teig gleichmäßig verteilen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und ca. 10 Minuten vorbacken.

Anschließend den Rhabarber-Kompott auf den Tartletts verteilen und weitere 30 Minuten backen.

2 Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen und nach und nach 100 g Zucker einrieseln lassen. Das Baiser mit einem Spritzbeutel auf den Tartletts verteilen und weitere 10 Minuten bei gleicher Temperatur backen.

Die fertigen Tartletts lassen sich gut einfrieren.

Zum Abschluss habe ich noch einen kleinen DIY-Tipp für euch. Seht ihr den tollen Foto-Untergrund auf dem ich die Tartletts platziert habe? Den haben wir folgendermaßen hergestellt: In einem alten Haus im Flur den Teppich rausnehmen und es einfach so lassen. 😉 Für den Herbst planen wir ein Flur-Makeover. Irgendwie wird mir der tolle Dielenboden mit 5 verschiedenen Farben fehlen.

Rhabarber_Tarte_1

Macht´s euch schön

Sabrina

 

 

 

Für meinen Bruder ein paar Mandelhörnchen

Ich liebe meinen Bruder. Das war nicht immer so. Obwohl, doch es war immer so. Aber kleine Brüder können schon extrem nervig sein. Geprügelt haben wir uns nach der Schule, mehr als ein Mal. Heute sind wir ein Herz und eine Seele. Leider ist er für sein Studium nach Potsdam gezogen. Viel zu weit weg, wenn man mich fragt. Aber sein Fach gibt es eben nur dort und so komme auch ich des öfteren in den Genuß Potsdam und Berlin zu besuchen.

Da ich mit Baby gerade nicht ganz so mobil bin, meinem Bruder aber eine Freude machen wollte, musste das gute alte Care-Paket herhalten. Drin war das neue Buch von Tommy Jaud, ein Faultier-Kuscheltier und Mandelhörnchen. Die mag er so gerne, dass ich sie auch gerne für ihn backe. Hier kommt jetzt also das super einfache Rezept. Gelingt garantiert, schmeckt super gut und übersteht den Postweg von Remscheid nach Potsdam, versprochen!

Glutenfreie Marzipanhörnchen

Glutenfreie Marzipanhörnchen

Ihr braucht folgende Zutaten (für ca. 30 kleine Mandelhörnchen/ 2 Bleche):

600 g Marzipanrohmasse, 150 g Zucker, 3 Eiweiß, 50 g Mandelmehl, 100 g gehobelte Mandeln, 100 g Kuvertüre/Schokolade

Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden. Ich verwende dafür gerne einen Zerkleinerer von T*****ware. Zucker, Eiweiß und Mandelmehl dazu geben und mit einem Handrührer zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Nun mit einem Eßlöffel Portionen abnehmen, zu einer Rolle formen und in den gehobelten Mandeln wälzen. Da dies eine relativ klebrige Angelegenheit ist, forme ich die Hörnchen immer erst, wenn die gehobelten Mandeln am Teig haften.

Die Mandelhörnchen im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten goldbraun backen und abkühlen lassen. Wenn die Mandelhörnchen abgekühlt sind, die Enden je nach Geschmack in flüssige Schokolade oder Kuvertüre tauchen.

Glutenfreie Marzipanhörnchen

Glutenfreie Marzipanhörnchen

Mein Bruder hat sich sehr über das Überrachungspaket gefreut. War klar, dass die Mandelhörnchen nicht lange bei ihm überlebt haben.

 

SWEET MONDAY #3: Löffelbiskuits (glutenfrei)

Glutenfreie Löffelbiskuits

Glutenfreie Löffelbiskuits

Es ist schon wieder Montag und mein Urlaub ist nun leider auch vorbei. Wo sind denn bitte die letzten drei Wochen geblieben? Wettertechnisch war es ja leider nicht die ganze Zeit so schön wie die letzten Tage. Die haben wir dafür ganz besonders gerne im Garten verbracht.

Passend dazu ist eine neue Bank bei uns eingezogen. Leider haben wir noch keine Terrasse. Darum wandern wir mit unseren Stühlen immer ein bisschen im Garten herum. Nun steht aber eine Bank direkt vor dem Haus. So können wir uns jetzt auch mal eben raus setzen oder es uns für längere Zeit mit dicken Kissen gemütlich machen.

Dazu passte es ganz gut, dass ich die ersten Kirschen im Laden gefunden habe. Obst ist zwar toll aber so ein bisschen Gebäck zum Eiskaffee ist noch toller. Also habe ich endlich mal Löffelbiskuits gebacken. Die standen schon ganz lange oben auf meiner „Muss ich mal testen“-Liste. Ihr habt Glück, der Test ist gelungen. Da sie so lecker sind kann ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Glutenfreie Löffelbiskuits mit Kirschen

Glutenfreie Löffelbiskuits mit Kirschen

Zutaten

4 Eier, 100 g Zucker, 100 g Speisestärke (z.B. Mondamin), 8 EL Puderzucker, 1 Prise Salz

Zubereitung

Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen lassen.

Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zucker langsam einriesen lassen und weiter rühren. Nun jedes Eigelb einzeln ca. 1 Minute unterrühren. Die Speisestärke mit einem Teigschaber vorsichtig unter die Eimasse heben.

Mit einem Spritzbeutel und runder Tülle Streifen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Die Menge hat bei mir für drei Bleche gereicht. Mit der Hälfte des Puderzuckers bestäuben und für ca. 15 Minuten backen bis die Löffelbiskuits goldbraun sind.

Nach dem Backen erneut mit Puderzucker bestreuen und auskühlen lassen. Die Löffelbiskuits halten sich luftdicht verpackt für mehrere Tage. Ob einfach so als Keks oder als Zutat für Tiramisu, bei uns gibt es die jetzt öfter.

Kirschen

Kirschen

Flammkuchen (glutenfrei)

Flammkuchen glutenfrei

Flammkuchen glutenfrei

Diesen Monat ist das Thema Flammkuchen bei Claras Aktion „Ich backs mir„. Natürlich gibt es bei mir extra eine glutenfreie Variante. Einmal vegetarisch mit Tomate, Mozzarella und Pesto. Dann der Klassiker mit Speck und Lauchzwiebeln.

Flammkuchen glutenfrei

Flammkuchen glutenfrei

Ich mag Flammkuchen sehr gerne, esse ihn jedoch sehr sehr selten. In vielen Restaurants und Bistros wird Flammkuchen angeboten. Leider habe ich ihn noch nie irgendwo glutenfrei bekommen. Dafür ist es umso besser, dass ich jetzt ein Rezept habe mit dem ich ihn einfach selber machen kann. Ist gar nicht so viel Aufwand und schmeckt super lecker.

Zutaten

Für den Teig:

350 g glutenfreies Mehl, 1/2 Würfel Hefe, 1 TL Honig, 200 mL Wasser, 3 EL Ölivenöl, 1 TL Salz

Für den Belag:

Vegetarisch: 100 g Saure Sahne, Cocktailtomaten, Basilikumpesto, Mozzarella-Kügelchen, Gewürze

Klassiker: 100 g Saure Sahne, 50 g Schinkenspeck, Lauchzwiebeln, Gewürze

 

Zubereitung

Die Hefe mit Honig und 2-3 EL Wasser in einem kleinen Schälchen anrühren und zur Seite stellen.

Das Mehl mit Wasser, Salz und Olivenöl in eine Rührschüssel geben, Hefe-Mischung dazu geben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verrühren. Teig ca. 60 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen und den Belag vorbereiten. Dafür je nach Geschmack Tomaten und Lauchzwiebeln klein schneiden. Mozzarella abtropfen lassen und ebenfalls klein schneiden.

Den Teig mit etwas Mehl bestäuben, zu zwei großen oder vier kleinen Flammkuchen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Saure Sahne auf dem Teig verstreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt fehlt nur noch der Belag. Für die vegetarische Variante habe ich einfach Tomaten- und Mozzarellastückchen auf die Saure Sahne gegeben. Dazu kam in regelmäßigen Abständen mit einem Teelöffel eine kleine Portion Pesto. Für den Klassiker habe ich Lauchzwiebel-Ringe und Schinkenspeck-Würfel (beides nicht vorher angebraten) auf die Saure Sahne gegeben.

Bei 200 °C Umluft für ca. 20 Minuten backen.

Wer möchte kann nun noch frischen Ruccola auf den Flammkuchen geben.

Flammkuchen glutenfrei

Flammkuchen glutenfrei

 

Ihr solltet auf jeden Fall mal in der „Ich backs mir“-Galerie nachgucken. Dort gibt es jede Menge Inspiration für andere Beläge. Vielleicht möchtet ihr auch lieber eine süße Variante testen? Ich werde auf jeden Fall noch so einige Rezepte ausprobieren.

 

SWEET MONDAY #2: Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

Sweet Monday #2 mit Blumen aus dem eigenen Garten

Sweet Monday #2 mit Blumen aus dem eigenen Garten

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich vielen von euch diesen Montag gar nicht sonderlich versüßen muss. So ein Feiertag ist schon eine tolle Erfindung. Dennoch gibt es auch viele die arbeiten müssen. Wir hatten heute Besuch von meinen Eltern und meiner Oma. Meine Oma hat unser Haus vorher noch nicht gesehn. Wenigstens die untere Etage ist mittlerweile vorzeigbar und ich freue mich Besuch empfangen zu können. Gefallen hat es ihr auch sehr gut, vor allem der große Garten.

Noch mehr Spaß macht es wenn man endlich Platz für min. 6 Personen zum Sitzen hat. Wenn man diesen Platz dann noch mit Omas altem Geschirr, frischen Blumen aus dem Garten und einem leckeren Kuchen verschönern kann, perfekt.

Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

In Runde zwei des Sweet Monday gibt es einen leckeren Rhabarberkuchen mit Baiser. Natürlich wie immer glutenfrei gebacken. Ich wollte für Pfingsten unbedingt Rhabarberkuchen backen. In den großen Supermärkten der Umgebung hab ich leider keinen gefunden. Wochenmarkt wäre noch eine Idee gewesen, doch in der neuen Stadt habe ich bisher noch keinen besucht. Manchmal muss man aber auch einfach Glück haben, oder nette Nachbarn, oder am besten beides.

Unsere Nachbarn haben einen wunderschön angelegten Garten. Es passiert schon mal, dass wir uns ein wenig verquatschen und dann von Blume zu Blume ziehen, die neu gepflanzten Kartoffeln und den Fortschritt im Gewächshaus bewundern. Ein schönes Erlebnis das immer wieder Lust auf den eigenen Garten macht. (der wird erst nächstes Jahr in Angriff genommen) So kommt es, dass ich dann doch noch ganz unverhofft an frischen Rhabarber gekommen bin. Aus dem eigenen Garten (oder wie bei uns aus Nachbars Garten) schmeckt er doch am besten.

Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

Zutaten

Für den Teig:

400 g glutenfreies Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 200 g Zucker, 200 mL Milch, 200 mL Sahne, 3 Eier, 5 Eigelb

Für den Belag:

1-1,5 kg Rhabarber, 5 Eiweiß, 1 Prise Salz, 250 g Zucker

Zubereitung

Den Ofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Rhabarber putzen und wenn nötig die Schale abziehen. In gleichmäßige Stücke (ca. 1-2 cm) schneiden.

Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und erst bei kleiner Stufe, dann bei höchster Stufe zu einem glatten Teig vermengen. In einer mit Backpapier ausgelegten Fettpfanne ausstreichen und den Rhabarber darüber geben.

Kuchen ca. 25 Minuten backen.

In den letzten 5 Minuten der Backzeit das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Nach und nach den Zucker einriesen lassen. Die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen.

Kuchen für weitere 15 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Dazu passt frisch geschlagene Sahne.

Wir legen jetzt ein bisschen die Beine hoch. Auch wenn ich Urlaub habe wünsche ich euch einen guten Start in die verkürzte Woche.

 

 

 

 

SWEET MONDAY #1: Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Sweet Monday #1: Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Viel zu viel Zeit ist seit meinem letzten Blogposting vergangen. Wer mir auf Instagram folgt wird gesehen haben, dass wir jede Menge um die Ohren hatten. Erst die Renovierung, dann der Umzug in ein 115 Jahre altes Fachwerkhaus. Langsam ist es wohnlich, die Küche steht und wir haben uns ganz gut eingelebt. Dennoch bleibt immernoch viel Arbeit bis alles fertig ist. Umso schöner ist es, dass wir uns trotz der ganzen stressigen Zeit nun darauf freuen können ab Sommer zu dritt zu sein. Das wird eine sehr große Umstellung und ich merke schon jetzt, dass sich meine Interessen verändern. Natürlich backe ich weiterhin gerne und lasse euch an den neu entwickelten Rezepten teil haben. Vielleicht finden aber auch Themen, die das Leben mit Kind beschreiben, einen Platz im Blog. Zudem möchte ich meine doch recht ausgeprägte DIY-Seite ein bisschen mehr einbringen. Alles neu macht der Mai.

Los geht´s heute mit einer neuen Kategorie, dem Sweet Monday. Ab sofort gibt es hier montags ein Rezept, dass euch den Start in die Woche versüßt. Heute starte ich mit dem Rezept für einen glutenfreien Kirsch-Streusel-Kuchen. Die Zubereitung ist wirklich simpel und der Kuchen ist schön weich, vanillig-fruchtig und mit knackigen Streuseln.

Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Sweet Monday #1: Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Zutaten

400 g glutenfreies Mehl, 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 250 g Butter, 1 Päckchen Dr. Oetker backfeste Puddingcreme, 250 mL Milch, ein kleines Glas Sauerkirschen und Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung

Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen lassen. Mehl, Zucker und Vanillezucker mischen. Die flüssige Butter zur Zucker-Mehl-Mischung geben und mit einer Gabel oder mit dem Knethaken einer Küchenmaschine zu einem bröckeligen Teig verkneten. Die Puddingcreme mit der Milch gemäß Packungsanleitung anrühren. Eine Springform (26 cm) oder ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen. 2/3 des Teiges in der Form oder auf dem Backblech zum Boden formen. Die Puddingcreme auf dem Kuchenboden verstreichen und die abgetropften Sauerkirschen auf die Creme geben. Zum Schluss den restlichen Teil mit den Händen zu kleineren Streuseln formen und auf den Kuchen geben.

Bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 45 Minuten backen. Wenn die Streusel schön hellbraun sind, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken.

Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Sweet Monday #1: Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)