Flammkuchen (glutenfrei)

Flammkuchen glutenfrei

Flammkuchen glutenfrei

Diesen Monat ist das Thema Flammkuchen bei Claras Aktion „Ich backs mir„. Natürlich gibt es bei mir extra eine glutenfreie Variante. Einmal vegetarisch mit Tomate, Mozzarella und Pesto. Dann der Klassiker mit Speck und Lauchzwiebeln.

Flammkuchen glutenfrei

Flammkuchen glutenfrei

Ich mag Flammkuchen sehr gerne, esse ihn jedoch sehr sehr selten. In vielen Restaurants und Bistros wird Flammkuchen angeboten. Leider habe ich ihn noch nie irgendwo glutenfrei bekommen. Dafür ist es umso besser, dass ich jetzt ein Rezept habe mit dem ich ihn einfach selber machen kann. Ist gar nicht so viel Aufwand und schmeckt super lecker.

Zutaten

Für den Teig:

350 g glutenfreies Mehl, 1/2 Würfel Hefe, 1 TL Honig, 200 mL Wasser, 3 EL Ölivenöl, 1 TL Salz

Für den Belag:

Vegetarisch: 100 g Saure Sahne, Cocktailtomaten, Basilikumpesto, Mozzarella-Kügelchen, Gewürze

Klassiker: 100 g Saure Sahne, 50 g Schinkenspeck, Lauchzwiebeln, Gewürze

 

Zubereitung

Die Hefe mit Honig und 2-3 EL Wasser in einem kleinen Schälchen anrühren und zur Seite stellen.

Das Mehl mit Wasser, Salz und Olivenöl in eine Rührschüssel geben, Hefe-Mischung dazu geben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verrühren. Teig ca. 60 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen und den Belag vorbereiten. Dafür je nach Geschmack Tomaten und Lauchzwiebeln klein schneiden. Mozzarella abtropfen lassen und ebenfalls klein schneiden.

Den Teig mit etwas Mehl bestäuben, zu zwei großen oder vier kleinen Flammkuchen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Saure Sahne auf dem Teig verstreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt fehlt nur noch der Belag. Für die vegetarische Variante habe ich einfach Tomaten- und Mozzarellastückchen auf die Saure Sahne gegeben. Dazu kam in regelmäßigen Abständen mit einem Teelöffel eine kleine Portion Pesto. Für den Klassiker habe ich Lauchzwiebel-Ringe und Schinkenspeck-Würfel (beides nicht vorher angebraten) auf die Saure Sahne gegeben.

Bei 200 °C Umluft für ca. 20 Minuten backen.

Wer möchte kann nun noch frischen Ruccola auf den Flammkuchen geben.

Flammkuchen glutenfrei

Flammkuchen glutenfrei

 

Ihr solltet auf jeden Fall mal in der „Ich backs mir“-Galerie nachgucken. Dort gibt es jede Menge Inspiration für andere Beläge. Vielleicht möchtet ihr auch lieber eine süße Variante testen? Ich werde auf jeden Fall noch so einige Rezepte ausprobieren.

 

SWEET MONDAY #2: Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

Sweet Monday #2 mit Blumen aus dem eigenen Garten

Sweet Monday #2 mit Blumen aus dem eigenen Garten

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich vielen von euch diesen Montag gar nicht sonderlich versüßen muss. So ein Feiertag ist schon eine tolle Erfindung. Dennoch gibt es auch viele die arbeiten müssen. Wir hatten heute Besuch von meinen Eltern und meiner Oma. Meine Oma hat unser Haus vorher noch nicht gesehn. Wenigstens die untere Etage ist mittlerweile vorzeigbar und ich freue mich Besuch empfangen zu können. Gefallen hat es ihr auch sehr gut, vor allem der große Garten.

Noch mehr Spaß macht es wenn man endlich Platz für min. 6 Personen zum Sitzen hat. Wenn man diesen Platz dann noch mit Omas altem Geschirr, frischen Blumen aus dem Garten und einem leckeren Kuchen verschönern kann, perfekt.

Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

In Runde zwei des Sweet Monday gibt es einen leckeren Rhabarberkuchen mit Baiser. Natürlich wie immer glutenfrei gebacken. Ich wollte für Pfingsten unbedingt Rhabarberkuchen backen. In den großen Supermärkten der Umgebung hab ich leider keinen gefunden. Wochenmarkt wäre noch eine Idee gewesen, doch in der neuen Stadt habe ich bisher noch keinen besucht. Manchmal muss man aber auch einfach Glück haben, oder nette Nachbarn, oder am besten beides.

Unsere Nachbarn haben einen wunderschön angelegten Garten. Es passiert schon mal, dass wir uns ein wenig verquatschen und dann von Blume zu Blume ziehen, die neu gepflanzten Kartoffeln und den Fortschritt im Gewächshaus bewundern. Ein schönes Erlebnis das immer wieder Lust auf den eigenen Garten macht. (der wird erst nächstes Jahr in Angriff genommen) So kommt es, dass ich dann doch noch ganz unverhofft an frischen Rhabarber gekommen bin. Aus dem eigenen Garten (oder wie bei uns aus Nachbars Garten) schmeckt er doch am besten.

Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

Rhabarberkuchen mit Baiser (glutenfrei)

Zutaten

Für den Teig:

400 g glutenfreies Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 200 g Zucker, 200 mL Milch, 200 mL Sahne, 3 Eier, 5 Eigelb

Für den Belag:

1-1,5 kg Rhabarber, 5 Eiweiß, 1 Prise Salz, 250 g Zucker

Zubereitung

Den Ofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Rhabarber putzen und wenn nötig die Schale abziehen. In gleichmäßige Stücke (ca. 1-2 cm) schneiden.

Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und erst bei kleiner Stufe, dann bei höchster Stufe zu einem glatten Teig vermengen. In einer mit Backpapier ausgelegten Fettpfanne ausstreichen und den Rhabarber darüber geben.

Kuchen ca. 25 Minuten backen.

In den letzten 5 Minuten der Backzeit das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Nach und nach den Zucker einriesen lassen. Die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen.

Kuchen für weitere 15 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Dazu passt frisch geschlagene Sahne.

Wir legen jetzt ein bisschen die Beine hoch. Auch wenn ich Urlaub habe wünsche ich euch einen guten Start in die verkürzte Woche.

 

 

 

 

SWEET MONDAY #1: Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Sweet Monday #1: Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Viel zu viel Zeit ist seit meinem letzten Blogposting vergangen. Wer mir auf Instagram folgt wird gesehen haben, dass wir jede Menge um die Ohren hatten. Erst die Renovierung, dann der Umzug in ein 115 Jahre altes Fachwerkhaus. Langsam ist es wohnlich, die Küche steht und wir haben uns ganz gut eingelebt. Dennoch bleibt immernoch viel Arbeit bis alles fertig ist. Umso schöner ist es, dass wir uns trotz der ganzen stressigen Zeit nun darauf freuen können ab Sommer zu dritt zu sein. Das wird eine sehr große Umstellung und ich merke schon jetzt, dass sich meine Interessen verändern. Natürlich backe ich weiterhin gerne und lasse euch an den neu entwickelten Rezepten teil haben. Vielleicht finden aber auch Themen, die das Leben mit Kind beschreiben, einen Platz im Blog. Zudem möchte ich meine doch recht ausgeprägte DIY-Seite ein bisschen mehr einbringen. Alles neu macht der Mai.

Los geht´s heute mit einer neuen Kategorie, dem Sweet Monday. Ab sofort gibt es hier montags ein Rezept, dass euch den Start in die Woche versüßt. Heute starte ich mit dem Rezept für einen glutenfreien Kirsch-Streusel-Kuchen. Die Zubereitung ist wirklich simpel und der Kuchen ist schön weich, vanillig-fruchtig und mit knackigen Streuseln.

Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Sweet Monday #1: Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Zutaten

400 g glutenfreies Mehl, 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 250 g Butter, 1 Päckchen Dr. Oetker backfeste Puddingcreme, 250 mL Milch, ein kleines Glas Sauerkirschen und Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung

Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen lassen. Mehl, Zucker und Vanillezucker mischen. Die flüssige Butter zur Zucker-Mehl-Mischung geben und mit einer Gabel oder mit dem Knethaken einer Küchenmaschine zu einem bröckeligen Teig verkneten. Die Puddingcreme mit der Milch gemäß Packungsanleitung anrühren. Eine Springform (26 cm) oder ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen. 2/3 des Teiges in der Form oder auf dem Backblech zum Boden formen. Die Puddingcreme auf dem Kuchenboden verstreichen und die abgetropften Sauerkirschen auf die Creme geben. Zum Schluss den restlichen Teil mit den Händen zu kleineren Streuseln formen und auf den Kuchen geben.

Bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 45 Minuten backen. Wenn die Streusel schön hellbraun sind, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken.

Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Sweet Monday #1: Kirsch-Streusel-Kuchen (glutenfrei)

Erdnussbutter Cookies (glutenfrei)

Erdnussbutter Cookies (glutenfrei)

Erdnussbutter Cookies (glutenfrei)

Selten gibt es Rezepte die ich immer und immer wieder backe. Dazu gehören zum Beispiel der Käsekuchen nach unserem Familienrezept, Macarons oder diese Erdnussbutter Cookies.

Cookies mag ich in allen Varianten. Besonders haben sie es mir aber mit Erdnussbutter und Karamell angetan. Das Rezept ist ganz simpel und schmeckt sowohl mit glutenfreiem als auch mit normalem Mehl.

Cookies mit Erdnussbutter

Cookies mit Erdnussbutter

Zutaten für den Teig

220 g Zucker, 120 g Butter (Zimmertemperatur), 120 g Erdnussbutter, 1 TL Meersalz, 1 Ei, 220 g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver

Zutaten für die Garnitur

Ungesalzene Erdnüsse, Bonne Maman Caramel

Den Zucker mit Butter, Erdnussbutter, Salz und dem Ei zu einer cremigen Masse aufschlagen. Nach und nach das Mehl sowie das Backpulver dazu geben bis der Teig nicht mehr klebt.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und flach drücken. Je nach Geschmack 1/2 Teelöffel Karamell sowie ein paar Erdnüsse auf die Mitte der Cookies geben.

Im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen. Die Cookies auf dem Backblech vollständig auskühlen lassen. In einer luftdichten Dose halten sie sich 1-2 Wochen.

 

Die nächsten Wochen wird es hier nun noch ein bisschen ruhiger. Wir befinden uns mitten im Renovierungs- und Umzugsstress. Kleine Häppchen aus meinem Alltag wird es aber trotzdem bei Instagram geben.

Zum Geburtstag ein „Ombre“-Törtchen

Der August ist mein Geburtstagsmonat. Dieses Jahr habe ich die große 3 geknackt. Viele haben mich gefragt ob ich damit ein Problem habe. Was für ein Problem sollte ich denn haben? Wir werden alle älter und das lässt sich auch nicht aufhalten. Zu schön sind die neuen Dinge, die mir jedes Jahr bringt. Das folgende Lebensjahr verspricht ein ganz besonders aufregendes zu werden. Wer mir bei Instagram folgt hat schon gesehen das ich nun verlobt bin. Daher fängt jetzt bald eine tolle Zeit der Planung und Vorfreude an die dann im nächsten Jahr mit einer (hoffentlich) tollen Party endet.

An meinem Geburtstag waren wir den ganzen Tag in Amsterdam unterwegs. Da gab es zwar leckeres Frühstück und einen Snack zum Mittag aber kein Törtchen für mich. Somit musste ich das fehlende Törtchen für meine Party backen. Da 30 werden und ein rosa-lila Mädchen-Törtchen sich nicht ausschließen musste genau das her.

Ombre Törtchen glutenfrei

Ombre Törtchen glutenfrei

Hier ist das Rezept für euch. Es ist so unfassbar einfach, lecker und wird wenn ihr es nachmacht für großes Staunen sorgen.

Zutaten für den Teig:

8 Eier, 200 g Zucker, 250 g Mehl (glutenfrei oder normal möglich), 1/2 Päckchen Backpulver, 1 Vanilleschote, Salz

Wilton Lebensmittelfarbe (rot, lila, schwarz)

Zutaten für die Füllung:

4 EL Pistaziencreme oder Marmelade (je nach Geschmack), 300 g Butter, 80 g Puderzucker, 200 g Frischkäse

Zutaten zum Ummanteln/Deko-Röschen:

450 g Butter, 150 g Puderzucker, 300 g Frischkäse, Lebensmittelfarbe lila, rot, schwarz (+ Spritzbeutel mit 11 mm Sterntülle )

 

Anschnitt des glutenfreien Ombre-Törtchens

Anschnitt des glutenfreien Ombre-Törtchens

Teig

Die Eier trennen und das Eigelb zusammen mit Zucker und dem Vanillemark cremig aufschlagen. Nun das Mehl und das Backpulver dazu geben und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee aufschlagen. Den Eischnee unter den Teig heben und die Masse in 4 Schälchen aufteilen.

Um den Ombre-Look herzustellen wie folgt vorgehen: Den Teig für die obere Etage habe ich ohne Farbe zu Beginn gebacken. Dafür eine kleine Springform mit Backpapier am Boden auslegen und den teig bei 170 °C Umluft ca. 10 Minuten backen. Unbedingt mit einer Stäbchenprobe davon überzeugen, dass der Teig gar ist. In der Zwischenzeit mit roter und lila Lebensmittelfarbe einen Teig in hell rosa/lila und einen in einem mittleren Farbton erstellen. Um das dunkle lila in den Teig zu bekommen habe ich zunächst einen mittleren Farbton angemischt und dann mit schwarzer Farbe nachgedunkelt. Darauf achten das alle drei Teige ungefähr den gleichen Farbton haben und sich nur in der Intensität unterscheiden. Sobald Teig 1 fertig ist, diesen aus der noch heissen Form lösen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen. Teig Nr. 2 einfüllen und ebenfalls 10 Minuten backen…….so vorgehen bis alle 4 Teige von hell nach dunkel gebacken sind.

Füllung

Butter mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Anschließend den Frischkäse dazu geben und zu einer gleichmäßigen Creme verarbeiten. Die Marmelade, in meinem Fall die Pistaziencreme, mit 4 EL Füllung verrühren. Nun das Törtchen füllen. Dafür den dunklen Boden zuerst mit 1/3 der Pistaziencreme bestreichen und 1/3 der Füllen drauf geben. Den mittleren Boden auflegen und ebenfalls mit Pistaziencreme und Füllung bestreichen. Das ganze mit dem etwas helleren Boden wiederholen und zum Schluss den ungefärbten Boden auflegen. Mit Resten der Füllung das Törtchen von außen schon ein wenig einspachten. So ist es später leichter die Deko krümmelfrei auf die Torte zu bringen. In den Kühlschrank stellen und anziehen lassen.

Deko / Ummanteln

Die zimmerwarme Butter wie für die Füllung mit dem Puderzucker aufschlagen und im Anschluss den Frischkäse dazu geben. Zunächst das Törtchen mit der Creme in Form bringen und eventuelle Rillen schließen. Nun die restliche Creme in drei gleiche Töpfchen aufteilen und wie beim Teig drei verschiedene Farben herstellen. Ich habe mit der hellen Creme angefangen und auf den oberen Bereich des Törtchens kleine Rosetten gespritzt. Dann zur dunkleren Farbe wechseln und am Schluss dunkel lila verwenden. Sollte euch die Buttercreme zu warm werden, einfach im Schritzbeutel nochmal in den Kühlschrank stellen. 15 Minuten warten und dann weiter dekorieren.

Glutenfreies Ombre Törtchen

Glutenfreies Ombre Törtchen

Fertig.

Das Törtchen könnt ihr in allen erdenklichen Farben und mit vielen verschiedenen Füllungen herstellen.

Alles Liebe

Sabrina

Glutenfreie Churrrrrrros

Es ist mal wieder Zeit für eine neue Runde „Ich backs mir“ der lieben Clara.

Diesen Monat ist das Thema „Sommerrezepte“. Den Sommer verbindet man immer und unausweichlich mit Urlaub. Mein Rezept bringt das Urlaubsland Spanien nach Hause, auf die eigene Couch.

Da ich diese kleinen fettigen Teilchen noch nie in einer glutenfreien Variante gegessen habe musste ich es einfach testen und sie selbst machen. Das Rezept für meine glutenfreien Churros möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

 

Glutenfreie Churros

Glutenfreie Churros

Ihr braucht folgende Zutaten:

200 g glutenfreies Mehl, 5 Eier, 80 g Butter, 200 mL Wasser, 1 Prise Salz sowie Puderzucker und/oder Karamellcreme z.B. von Bonne Maman und Frittierfett

Butter mit dem Wasser und Salz in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Wenn das Wasser anfängt zu kochen wird das Mehl in einem Schwung hinzu gegeben. Nun ist es wichtig, dass schnell gerührt wird damit keine Klumpen entsehen. Den Teig so lange im Topf rühren bis er anfängt sich vom Boden zu lösen.

Den Brandteig nun in eine Schüssel geben und die Eier nach und nach einrühren bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. In der Zwischenzeit in einem Topf Frittierfett erhitzen.

Wenn das Fett heiß genug ist (ich teste dies mit einem Holzlöffel: wenn Bläschen am Stiel des Löffels hochsteigen ist das Fett bereit zum frittieren) den Teig mit einem Spritzbeutel und Sterntülle in das Fett spritzen. Dabei ca. 5-10 cm lange Churros formen.

Die Churros backen bis sie goldbraun sind und dann zum abtropfen auf Küchenpapier geben.

Mit Puderzucker bestreuen und fertig sind die glutenfreien Churros. Wer mag schmilzt etwas Schokolade um die Churros dort herein zu tunken. Ich bin aktuell dem Karamell von Bonne Maman verfallen und habe die Churros darin gedipt.

So hat es sich auf meiner Couch ein bisschen so angefühlt als wäre ich in Spanien.

 

 

Ganz große Marmorkuchen-Liebe

Ich liebe Marmorkuchen.

Glutenfreier Marmorkuchen

Glutenfreier Marmorkuchen

Marmorkuchen bringt mir jedes Mal die Erinnerung an meine Kindheit zurück. Erinnerung an Familienfeste, Omas und Opas, spielen mit den Cousinen und Cousins und an meine Mutter die ihn backt. Allerdings kann nur der richtige Marmorkuchen diese Gefühle hervor bringen. Keine Backmischung, kein Fertiggebäck kommt an diesen Geschmack heran.

Für diese Ausgabe von Claras Aktion „Ich backs mir“ sind unsere Familienrezepte gefragt. Da ich euch hier schon unseren liebsten Käsekuchen gezeigt habe, ist nun also der Marmorkuchen an der Reihe. Diesmal verzichte ich auch komplett auf glutenfreie Spezialbindemittel wie Xanthan oder Flohsamen. Der Kuchen wird auch so wunderbar fluffig und saftig und ist tatsächlich noch nach Tagen nicht trocken. Wer die glutenhaltige Variante backen möchte tauscht einfach das Mehl aus.

 

Glutenfreier Marmorkuchen

Glutenfreier Marmorkuchen

Zutaten: (für einen kleinen Guglhupf)

150 g Butter, 125 g Zucker, 1 Pkch. Vanillezucker, 1/2 Fläschchen Rum-Aroma, 1 Prise Salz, 3 Eier, 175 g glutenfreies Mehl (z.B. von Schär), 2 TL Backpulver, 1 EL Milch, 15 g Zucker, 25 g Backkakao

 

Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. Rum-Aroma dazu geben und jedes Ei für ca. 1 Minute unterrühren. Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise unter die Buttermischung geben.

Eine Guglhupfform fetten und zwei Drittel des Teiges hinein geben. Jetzt die Milch, die 15 g Zucker und den Backkakao unter den verbleibenden Teig geben. Dunklen Teig mit in die Form geben und mit einer Gabel die Teigschichten leicht vermischen.

Bei 180 °C Ober- und Unterhitze für ca. 45-50 Minuten backen. (Stäbchenprobe)

Jetzt nur noch warten bis der Kuchen ausgekühlt ist. Puderzucker drüber, fertig!

Nach diesem wahnsinnigen Fussball-Abend gestern brauche ich jetzt erstmal eine Runde Erholung. So ein saftiges Stück Marmorkuchen passt da ganz gut zu.

Ich wünsche euch eine tolle restliche Woche.

Glutenfreier Marmorkuchen

Glutenfreier Marmorkuchen